Eine Themenausgabe der Zeitschrift “Das Parlament” widmet sich der Kriminalität.
Abgedeckt wird eine Vielzahl an Einzelthemen. Unter anderem werden Maßnahmen der Kriminalprävention, die Aussagekraft der Kriminalstatistik oder der Alltag in deutschen Gefängnissen dargestellt.
Die Online-Ausgabe kann im Volltext unter diesem Link erreicht werden.
Es handelt sich hier um die Beilage zur Wochenzeitung “Das Parlament” zum Thema Polizei, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung.
In dieser Ausgabe finden Sie unter anderem einen Aufsatz von Bernhard Frevel mit dem Titel “Polizei, Politik und Wissenschaft”, einen Aufsatz von Carsten Dams mit dem Titel “Polizei in Deutschland 1945-1989″, einen Aufsatz von Michael Bäuerle mit dem Titel “Polizeirecht in Deutschland”.
Desweiteren finden Sie Aufsätze von Hermann Groß, Martin H.W.Möller, Robert Chr. van Ooyen und Wilhelm Knelangen.
Polizei – Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 48/2008 (PDF, 2,2 MB!!!)
Nach Angaben der Dokumentationsstelle der Antirassistischen Initiative Berlin ( ARI ) starben zwischen 1993 und 2006 allein 50 Menschen in Abschiebehaft durch Suizid. Nach den sehr sorgfältig jährlich erstellten Dokumentationen der ARI kamen in Folge „staatlicher Maßnahmen“ in dem angegebenen Zeitraum 351 Menschen ums Leben, an den Grenzen, auf der Flucht, in den Abschiebeknästen, bei Abschiebungen….
Dirk Vogelskamp, Mitglied des Komitees für Grundrechte und Demokratie hat im Mai 2008 auf dem BUKO – einem internationalen Kongress von 3. Welt Gruppen und entwicklungspolitischen Organisationen – einen Vortrag zu den Ursachen von Vorbehalten und Vorurteilen gegenüber Ausländern in der Ausländerverwaltung und der Polizei gehalten.
Hier finden Sie den Vortrag von Dirk Vogelskamp – Gewalt gegen Migranten (PDF, 13 S., 90 kb)
Hartmuth Wrocklage, ehemaliger Hamburger Innensenator, plädiert in seinem Aufsatz für eine zivile Leitung der Polizei, eine substanzielle Wahrung der Grundrechte und für eine effiziente, und effektive Kontrolle der Polizei. Er hält eine hierarchisch gegliederte Polizei zwar für notwendig, wenn sie ihren Zweck Freiheit und Sicherheit zu gewährleisten, erfüllen will. Hartmuth Wrocklage sieht in einer hierarchisch gegliederten Polizei als Inhaberin des innerstaatlichen Gewaltmonopols aber immer auch einen potentiellen Gefahrenherd für ein demokratisches Staatswesen.
Aufsatz von Hartmuth Wrocklage Polizei im Wandel – Ist eine Demokratisierung der Polizei möglich? (PDF, 13 S., 90 kb)
Polizei-, Sub- und Cop Culture
Dr. Rafael Behr, ehem. Polizist, Soziologe:
„Offizielle Polizeikultur und „inoffizielle“ Polizistenkultur beziehen sich wechselseitig aufeinander, und obwohl die Cop Culture für die gesamte Organisation prägend sein dürfte, gilt sie nicht für alle Hierarchieebenen in gleichem Maße. Deshalb arbeite ich mit dem Begriff der Subkultur“.
Hier finden Sie seinen Beitrag Die Organisationskultur der Staatsgewalt. (PDF, 14 Seiten, 120 kb)
Auf sein im VS-Verlag erschienenes Buch: Polizeikultur, Routinen –Rituale-Reflexionen. Bausteine zu einer Theorie der Praxis der Polizei“ wird an dieser Stelle hingewiesen.