Gegen Beamte der 22. Einsatzhundertschaft der Berliner Polizei wird wegen Körperverletzung im Amt ermittelt. Sie sollen während einer Demonstration gegen Vorratsdatenspeicherung am 12.09.2009 einen Demonstranten verprügelt haben. Ein Video der Szene wurde auf dem Onlineportal YouTube veröffentlicht. Die Beamten wurden vom Dienst frei gestellt. (Quellen: taz.de, Berliner Zeitung, Berliner Morgenpost)
Im Jahr 2008 wurden gegen 318 Berliner Polizisten Disziplinarverfahren eingeleitet. Es ging z. B. um Körperverletzung im Amt in 22 Verfahren und 47 Verfahren wegen mangelhafter Dienstausübung. Im Jahr 2007 waren es noch 283 Verfahren.
(Quelle: dpa – Berliner Zeitung)
Gegen einen Beamten der Davidswache wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt eingeleitet. Angezeigt wurde der stellvertretende Dienstgruppenleiter von seinen eigenen Kollegen, die den Übergriff beobachtet hatten. Der 41 Jahre alte Oberkommissar soll einen 20-Jährigen während einer Durchsuchung mehrmals ins Gesicht geschlagen haben.(Quelle: Hamburger Abendblatt vom 10.7.09)
Ein Hamburger Zivilfahnder wurde vom Amtsgericht Hamburg am 07. Juli 2009 von dem Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Der erfahrene Zivilfahnder erschoss bei einem Einsatz im Juni 2007 einen unbewaffneten Mann. Eine Verurteilung war unter anderem nicht möglich, weil nicht alle Umstände der Schussabgabe geklärt werden konnten. (Quelle: Spiegel online)
Beamte der Londoner Polizei sollen nach Medieninformationen Verdächtige mit dem als “Waterboarding” bekannten simulierten Ertränken gequält und ihre Köpfe in Wassereimer getaucht haben. Sechs Polizisten wurden vom Dienst suspendiert. Die unabhängige britische Polizeiaufsichtsbehörde ermittelt.
(Quelle: Frankfurter Rundschau)