Aktuelle Fälle

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14 Artikel

Polizisten berauben Vietnamesen

Zwei Bundespolizisten haben gestanden, in Berlin systematisch Vietnamesen erpresst und beraubt zu haben.
Die beiden Männer sitzen seit Dienstag in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Sie haben, so die Berliner Staatsanwaltschaft, selbst Strafanzeige gestellt. Die beiden Männer wurden vom Dienst suspendiert.
(Quelle: TAZ, die Welt)

Fussball-Fans kritisieren mal wieder das Vorgehen der Münchener Polizei

Die Münchener Polizei, des Unterstützungskommandos(USK), soll mal wieder unverhältnismäßig gegen Fussballfans vorgegangen sein.
Laut SpVGG Greuther Fürth soll das USK, nach dem Pokalspiel in München, auch Gewalt gegen unbeteiligte Besucher, ältere Menschen und Familien mit Kindern angewandt haben. In der Vergangenheit hatten sich auch Fans des TSV 1860 München über Gewalt von Seiten der USK beschwert.
Es laufen immer noch Anzeigen wegen Körperverletzung gegen die Beamten. Die Staatsanwaltschaft hat die Verfahren zweimal eingestellt, ermittelt nun erneut. Leider sind die vorgelegten Polizeivideos lückenhaft und die Beamten mangels Kennzeichnung nicht identifizierbar.
(Quelle: Süddeutsche Zeitung, Homepage SpVGG Greuther Fürth)

Ermittlungen gegen Polizeibeamte in Hamburg laufen langsam oder gar nicht

Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt erneut gegen Beamte, die vor 17 Monaten beim Antirassismus und Klimacamp in Hamburg am Rande einer Demonstration einen 18-Jährigen verprügelt haben sollen. Der Staatsanwaltschaft liegt seit anderthalb Jahren ein Video dieses Vorfalles vor. Trotzdem konnten die Beamten nicht identifiziert werden. Laut Staatsanwaltschaft will kein Beamter die schlagenden Kollegen erkennen.
Kein Einzelfall: 99 Prozent aller wegen Körperverletzung angezeigten Polizeibeamte landen nicht mal vor Gericht.
(Quelle: Hamburger Morgenpost)

Überhartes Vorgehen der dänischen Polizei beim Klimagipfel

Es häufen sich immer mehr Meldungen, die das Vorgehen der dänischen Polizei beim Klimagipfel in Kopenhagen als zu hart bezeichnen. Auch die dänische Sektion von Amnesty International kritisiert die dänischen Sicherheitsbehörden. Ihr Vorgehen gegen die Klimademonstranten sei “vollkommen unproportional” gewesen, erklärte Amnesty-Generalsekretär Lars Normann Jørgensen. Die dänische Polizei hatte seit Samstag über 1.500 Gipfelgegner festgenommen, die allermeisten von ihnen “rein vorbeugend”. 600 Demonstranten haben sich bis zum Dienstag zusammengeschlossen, um eine Sammelklage gegen das Vorgehen der dänischen Polizei einzureichen. (Quelle: TAZ, de Volkskrant)

Ermittlung gegen Berliner Polizisten

Gegen Beamte der 22. Einsatzhundertschaft der Berliner Polizei wird wegen Körperverletzung im Amt ermittelt. Sie sollen während einer Demonstration gegen Vorratsdatenspeicherung am 12.09.2009 einen Demonstranten verprügelt haben. Ein Video der Szene wurde auf dem Onlineportal YouTube veröffentlicht. Die Beamten wurden vom Dienst frei gestellt. (Quellen: taz.de, Berliner Zeitung, Berliner Morgenpost)